Tja, Musik von Grauhaarigen für Grauhaarige, aber so ist das halt, wenn man Musiker hören möchte, deren wilde Zeiten (ich denke da z.B. an »Escalator over the Hill«) in den 70er Jahren liegen.
Es war ein gelungener Abend, gediegen und spannend zugleich. Carla Bley ist keine Virtuosin im herkömmlichen Sinn am Piano, was für den Zuhörer den Vorteil mit sich bringt, dass man ihr (der Komponistin) quasi beim Denken zuhören kann. Und da gibt es einiges zu erleben.
Ich kannte sie in kleiner Besetzung noch gar nicht. Steve Swallow habe ich auch schon viele Jahre nicht mehr gesehen, das letzte Mal mit dem Scofield Trio im Tollhaus, vielleicht vor 8 Jahren... Großartig fand ich Andy Sheppard (ss, ts). Und ein persönliches Highlight des Abends war die Monk-Komposition Misterioso, von Swallow gleich zu Beginn als einzige Fremdkomposition angekündigt mit den Worten: »Wir werden Sie dann darauf hinweisen.« Es war das Arrangement, das Carla Bley vor rund 30 Jahren (1984) für Hal Willners Monk Compilation »That's The Way I Feel Now« geschrieben hatte, für eine wesentlich größere Formation. Ich kenne das Stück quasi auswendig und war völlig aus dem Häuschen, was für einen Riesen-Sound die drei da gezaubert haben.
Es war ein gelungener Abend, gediegen und spannend zugleich. Carla Bley ist keine Virtuosin im herkömmlichen Sinn am Piano, was für den Zuhörer den Vorteil mit sich bringt, dass man ihr (der Komponistin) quasi beim Denken zuhören kann. Und da gibt es einiges zu erleben.
Ich kannte sie in kleiner Besetzung noch gar nicht. Steve Swallow habe ich auch schon viele Jahre nicht mehr gesehen, das letzte Mal mit dem Scofield Trio im Tollhaus, vielleicht vor 8 Jahren... Großartig fand ich Andy Sheppard (ss, ts). Und ein persönliches Highlight des Abends war die Monk-Komposition Misterioso, von Swallow gleich zu Beginn als einzige Fremdkomposition angekündigt mit den Worten: »Wir werden Sie dann darauf hinweisen.« Es war das Arrangement, das Carla Bley vor rund 30 Jahren (1984) für Hal Willners Monk Compilation »That's The Way I Feel Now« geschrieben hatte, für eine wesentlich größere Formation. Ich kenne das Stück quasi auswendig und war völlig aus dem Häuschen, was für einen Riesen-Sound die drei da gezaubert haben.