Das Bild ist von Sjaak und steht unter der Lizenz cc-by-sa-2.0. Es wurde nicht bei dem EnjoyJazz-Konzert aufgenommen, aber Hancock hatte während der Zugabe genau dieses »Hängekeyboard« um.
Er benutzte es, um auf der Bühne herumzulaufen und jeden seiner Mitmusiker zu einem musikalischen Frage-Antwort-Spiel herauszufordern. Der arme Terence Blanchard: er wurde mit einem käsigen Synthie-Sound eingekleistert, mit Harmonien, die gerade-so-eben-noch mit dem Schema von »Chameleon« (das wars, glaub ich, was gerade lief) verbunden waren. Man meinte, ein allgemeines Aufatmen zu verspüren, als der Angespielte sich mit seinem samtenen Trompetenton trickreich und wohlig-melodiös aus der Affäre wand...
Der Sound war übrigens für meine Ohren alles andere als optimal. Die Stadthalle in Heidelberg hat einen quadratischen Grundriss, Emporen und eine leicht gewölbte Decke. Glatte Wände. Au weia. Naja, den Wienern ging es vor zwei Tagen auch nicht besser: »Es war ein hörenswerter Abend ohne wirkliche Überraschungen: Diese gab's nur seitens des als problematisch bekannten Großen Konzerthaussaals, in dem Soundverhältnisse jenseits des Zumutbaren herrschten.«
Positiv fiel Lionel Lueke auf. Er wird von Hancock sehr unterstützt und hatte eine wunderbare Soloeinlage, die sinngemäß so ablief:

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