Mittwoch, 21. Oktober 2009

Noten und Neuronen

»Noten und Neuronen« ist ein sehr sehenswerter Film über neuere Forschungen zu den Grundlagen der Musik im menschlichen Gehirn. Er wurde bei Arte gesendet und wird demnächst wiederholt.

Leitmotiv ist ein Dialog am Klavier zwischen Bobby McFerrin und einem der Neurowissenschaftler (Namen leider vergessen). In den einzelnen Features geht es um Fragen wie:

  • Warum ist Musik überhaupt entstanden?

  • Was ist der »Vorteil« von Musik in der Evolution?

  • Warum entsteht bei mancher Musik Gänsehaut?

  • Sind Attribute von Musikstücken wie »traurig« oder »fröhlich« kulturell erworben oder gibt es da Universalien?

  • Sind beim gemeinsamen Musizieren andere Gehirnareale aktiv als wenn man allein spielt? (Antwort: Zusätzliche!)

  • etc.


Wo es neurologisch wird, sind die Sachverhalte an einer halb durchsichtigen Hirnvisualisierung dargestellt, und es ist eindrucksvoll zu sehen, wie viele Bereiche beim Hören und insbesondere beim Spielen aktiv sind.

Man kann also durchaus sagen: »Enjoy Jazz. Von führenden Hirnforschern empfohlen.« :-)

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